Elektroauto-laden: so sparen sie bares geld!

Wer heute auf ein Elektroauto setzt, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern muss auch seine Mobilität neu denken – vor allem beim Tanken, äh, Laden. Denn die Stromkosten können schnell ins Geld gehen, wenn man nicht aufpasst. Ich, Jürgen Neumann, habe mich mal eingehend damit beschäftigt, wo man als E-Auto-Fahrer sparen kann und welche Fehler man unbedingt vermeiden sollte.

Die wahrheit über den strompreis am schnelllader

Viele Autobesitzer sind überrascht: Das Laden an öffentlichen Ladestationen, insbesondere an den schnellen und sehr schnellen DC-Ladepunkten, kann teurer sein als gedacht. Es ist nicht nur der Strom selbst, sondern auch die Infrastruktur, die mit den Kosten einfließt. Denken Sie daran: Der Betreiber muss die Anlage installieren, warten und natürlich auch einen Gewinn erzielen. Das schlägt sich alles in Ihrem Ladekonto nieder.

Die einfache Rechnung: Zuhause zahlen Sie den regulären Strompreis Ihres Anbieters, oft einen der günstigsten Tarife. An der öffentlichen Ladesäule zahlen Sie zusätzlich für die Nutzung der Ladeinfrastruktur – und das kann sich schnell summieren. Eine Ladung, die zu Hause vielleicht 5 Euro kostet, kann an der Autobahn plötzlich 20 Euro oder mehr verschlingen.

Clever laden: so geht

Clever laden: so geht's!

Aber keine Panik, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Ihre Stromkosten im Blick zu behalten. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus intelligentem Laden zu Hause und bewusstem Umgang mit öffentlichen Ladestationen. Nutzen Sie die Zeiten mit günstigen Tarifen, die sogenannten „Tarifzeiten“, die in Ihrem Stromvertrag vereinbart sind. Viele moderne Wallboxen können so programmiert werden, dass sie automatisch in den günstigsten Stunden laden.

Auch das Überprüfen der Ladeleistung ist wichtig. Eine zu leistungsstarke Ladestation bringt keinen Vorteil, wenn Ihr Auto nur eine bestimmte Ladeleistung akzeptiert. Da zahlt man dann für etwas, was man nicht nutzen kann. Achten Sie auch auf die Gebührenmodelle der verschiedenen Anbieter. Manche berechnen pro Kilowattstunde, andere pro Minute – und wieder andere kombinieren beides. Ein genauer Vergleich lohnt sich immer.

Der solar-trick für e-auto-fahrer

Für alle, die noch einen Schritt weiter gehen wollen: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Ihres Hauses kann die Stromkosten für Ihr Elektroauto drastisch senken. Wenn die Sonne scheint, laden Sie kostenlos! Das ist nicht nur gut für Ihren Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt.

Ein kleiner Exkurs: Manche Anbieter haben inzwischen spezielle Stromtarife für E-Auto-Fahrer im Angebot. Diese Tarife sind oft günstiger, wenn man regelmäßig ein Elektroauto lädt. Es lohnt sich, die Angebote zu vergleichen und das passende für sich zu finden.

Fehler, die ihre stromrechnung in die höhe treiben

Es gibt einige typische Fehler, die E-Auto-Fahrer machen und die ihre Stromrechnung unnötig in die Höhe treiben. Dazu gehört das regelmäßige Laden an schnellen Ladestationen, obwohl eine normale Wallbox zu Hause ausreichend wäre. Oder das zu lange Parken am Ladesäule, selbst wenn das Auto längst voll ist. Manche Betreiber berechnen dann eine Parkgebühr, die zusätzlich zum Strompreis anfällt.

Und schließlich: Das Vergessen, die maximale Ladeleistung des eigenen Fahrzeugs zu überprüfen. Viele Autos können nicht mehr als 50 kW laden, auch wenn die Ladesäule 150 kW Leistung bietet. In diesem Fall zahlt man für eine Leistung, die man gar nicht nutzen kann.

Fazit: Mit ein wenig Planung und dem richtigen Wissen kann man als E-Auto-Fahrer bares Geld sparen. Die Kombination aus intelligentem Laden zu Hause, bewusstem Umgang mit öffentlichen Ladestationen und der Nutzung erneuerbarer Energien ist der Schlüssel zu einer kostengünstigen Elektromobilität. Und das ist es, was zählt!