Ferrari-kauf 2024: geduld ist gefragt – bestellungen erst 2028!
Wer plötzlich über ein beträchtliches Vermögen verfügt und sich seinen Traum vom Ferrari erfüllen will, muss sich auf eine lange Wartezeit einstellen. Die legendäre Marke aus Maranello vermeldet eine derart hohe Nachfrage, dass Bestellungen derzeit nicht vor 2028 ausgeliefert werden können – ein Umstand, der selbst eingefleischte Enthusiasten überrascht.

Die nachfrage übersteigt das angebot bei ferrari
Ferrari, traditionell eine Marke, die sich einer exklusiven Klientel widmet, erlebt aktuell eine regelrechte Nachfrageexplosion. Die Popularität des italienischen Sportwagenherstellers ist so immens, dass selbst Personen, die sich bisher wenig für Automobilismus interessiert haben, nun ein solches Fahrzeug begehren. Die Produktionszahlen können dieser Entwicklung jedoch kaum gerecht werden.
Wie der Hersteller aus Maranello bestätigte, sind die Aufträge für 2027 bereits vollständig. Wer also nun einen neuen Ferrari bestellen möchte, muss sich auf eine Wartezeit von mindestens einem Jahr, also bis mindestens 2028, einstellen. Das gilt für alle Modelle, einschließlich des umstrittenen, rein elektrischen Ferrari Luce. Die Verkaufszahlen für den Luce sprechen dabei für sich: Die Produktion für 2026 war innerhalb von nur sechs Wochen ausverkauft – und das bei einer geschätzten Produktionsmenge von lediglich 500 Exemplaren.
Attraktive Modelle treiben die Nachfrage an Nicht nur der Luce sorgt für die lange Lieferzeit. Modelle wie der Amalfi Spider und der 849 Testarossa erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch Modelle, die in Kürze aus dem Programm genommen werden, wie der Roma Spider, der 296 GTS und der SF90 XX, generieren noch hohe Bestellzahlen. Bemerkenswert ist zudem das Interesse an Spezialmodellen wie dem Ferrari F80 und insbesondere dem Ferrari 12Cilindri Manuale, einer Variante des 12Cilindri, die – trotz des Namens – kein reines Schaltgetriebe besitzt.
Die ersten sechs Monate des Jahres waren für Ferrari äußerst erfolgreich, mit insgesamt 6.802 verkauften Fahrzeugen. Auch wenn die Verkaufszahlen im Juni leicht zurückgingen, bleibt dies eine beeindruckende Leistung. Der Großteil der Verkäufe entfällt auf Europa, den Nahen Osten und Afrika, die zusammen fast die Hälfte aller Aufträge ausmachen.
Interessant ist auch die Präferenz der Kunden hinsichtlich der Antriebsart: Während 70 Prozent der Käufer weiterhin auf Modelle mit Verbrennungsmotor setzen, entscheiden sich 30 Prozent für Hybridfahrzeuge. Der erste rein elektrische Ferrari, der Luce, steht erst vor dem Startschuss, doch die Nachfrage ist bereits enorm.
Für 2026 sind insgesamt fünf neue Modelle geplant, von denen bereits drei vorgestellt wurden: der Amalfi Spider, der Luce und der 12Cilindri Manuale. 2027 wird das Portfolio durch weitere spannende Modelle ergänzt, darunter die offene Variante des F80, der F80 Aperta. Ferrari baut seine Modellpalette kontinuierlich aus, ohne dabei jedoch die Exklusivität und den besonderen Reiz zu verlieren, die die Marke so einzigartig machen. Die Kunden sind bereit, zu warten – schließlich besitzen sie vermutlich bereits andere Fahrzeuge oder verfügen über die finanziellen Mittel, um sich die Wartezeit zu versüßen.