Ford kehrt zurück: kult-sportler statt suv-wahn!
Detroit schüttelt sich: Ford plant eine überraschende Kehrtwende im Automobilmarkt. Anstatt dem SUV-Boom weiter nachzujagen, deutet alles auf die Rückkehr eines alten Bekannten hin – und das ist eine Sensation für alle, die noch auf echte Fahrfreude Wert legen.

Die fiesta-legende lebt weiter
Christian Weingartner, der Mann an der Spitze der Ford Europa Passenger Vehicles Division, hat in einem Interview mit Auto Express die Katze aus dem Sack gelassen: Ford will wieder Fahrzeuge bauen, die kompromisslos auf Fahrspaß ausgelegt sind. „Aún no hemos decidido el nombre…“, so Weingartner, „aber wir wollen Fahrzeuge, die wirklich etwas hermachen und authentisch sind.“ Das bedeutet konkret: Der Ford Fiesta ST, einst ein gefeierter Sportler der 2010er Jahre, könnte ein Comeback erleben. Nach dem Aus des Fiesta im Jahr 2019 und der letzten Produktion in Europa im Jahr 2023 ist dies eine Nachricht, auf die viele Fans gewartet haben.
Der ursprüngliche Fiesta ST, der 2014 auf den Markt kam, bestach durch seinen 1.6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit 180 PS und einem ordentlichen Drehmoment von 280 Nm. In rund sieben Sekunden katapultierte er den Wagen auf 100 km/h – beeindruckende Werte für einen Kleinwagen. Ford scheint nun bereit zu sein, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, allerdings mit einem modernen Twist.
Ein elektrischer Schuss? Die Gerüchte über einen elektrischen Nachfolger des Fiesta ST werden immer lauter. Er soll auf der RG EV Small Plattform von Renault basieren, was eine Vielzahl von Antriebsoptionen ermöglicht, darunter auch Allradantrieb. Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, bleibt abzuwarten, doch die Möglichkeit eines elektrifizierten Sportlers von Ford ist verlockend.
Die Preisgestaltung könnte ein weiterer entscheidender Faktor sein. Der Fiesta ST von 2014 war für seinen attraktiven Preis bekannt, der bei rund 21.400 Dollar lag – was heute, inflationsbereinigt, etwa 25.800 Euro entspricht. Ford könnte diesen Preisrahmen beibehalten, um den neuen Sportler für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen. Es wird spekuliert, dass die Marke neben dem elektrischen Sportler auch einen kompakten Elektro-Crossover sowie zwei Hybridmodelle für den europäischen Markt plant – eine deutliche Abkehr vom SUV-Fokus der letzten Jahre.
Doch was wirklich zählt, ist die Essenz des Fiesta ST: ein agiler, leichtfüßiger Wagen, der Fahrspaß pur bietet. Und genau das verspricht Ford nun wieder zu liefern – mit einem Modell, das nicht nur technisch auf dem neuesten Stand ist, sondern auch die Seele eines echten Sportwagens atmet.
Die Zukunft wird zeigen, ob Ford seine Versprechen einhalten kann. Aber eines ist klar: Der Kampf gegen den SUV-Wahn ist eröffnet – und ein Comeback des Fiesta ST wäre ein deutliches Signal an die gesamte Automobilindustrie.