Ford Puma Gen-E: Der überraschende E-SUV mit Macken!

Ein elektrischer puma? ja, das gibt's wirklich!

Ford wagt den Schritt in die Elektromobilität mit dem Puma Gen-E. Der beliebte Klein-SUV bekommt eine rein elektrische Variante, die auf der Plattform des ehemaligen Fiesta basiert. Das Versprechen: Kompakte Größe, Alltagstauglichkeit und null Emissionen. Doch kann der Gen-E wirklich überzeugen? Die Antwort ist komplex, denn neben einigen Stärken gibt es auch einige Schwächen, die man kennen sollte. Der Preis startet bei 33.490 €, was ihn im Vergleich zu anderen E-Suvs durchaus attraktiv macht.

Die wichtigsten zahlen und daten

Die wichtigsten zahlen und daten

Der Ford Puma Gen-E kommt mit ordentlichen Werten. Er leistet 168 PS (124 kW) und bietet ein Drehmoment von 290 Nm. Die Batterie hat eine nutzbare Kapazität von 43,6 kWh, was zu einer kombinierten Reichweite von 376 km (WLTP) und beeindruckenden 523 km in der Stadt führt. Das reicht für den Alltag, aber auf der Autobahn wird es eng. Die Ladezeit bei 100 kW liegt bei rund 23 Minuten (10-80%).

Platzangst im fond?

Hier scheitert der Puma Gen-E leider etwas. Durch die Integration der Batterie ist der Boden im Fond um 3 cm angehoben worden. Das bedeutet: Erwachsene mit einer Körpergröße von über 1,80 m werden hier wahrscheinlich wenig Beinfreiheit finden. Für Kinder ist der Platz ausreichend, aber längere Fahrten können für Erwachsene unbequem werden. Ein Kompromiss, den man in Kauf nehmen muss, um die kompakten Maße zu erhalten.

Stauraum satt!

Was den Puma Gen-E aber wieder ins Rampenlicht rückt, ist der großzügige Stauraum. Mit 378 Litern unter der Laderaumabdeckung bietet er viel Platz für Einkäufe oder Gepäck. Die GigaBox bietet zusätzlich 145 Liter und ist wasserdicht – perfekt für nasse Schuhe oder Sportausrüstung. Und der Frunk unter der Motorhaube fasst sogar 43 Liter und ist ideal für das Ladekabel. Insgesamt bietet der Puma Gen-E 523 Liter Volumen – das ist beeindruckend für seine Klasse!

Agile stadtflitzer, autobahn-probleme

In der Stadt zeigt der Puma Gen-E sein wahres Können. Das Lenkgefühl ist leichtgängig, der Wendekreis beträgt nur 10,3 Meter, und der One-Pedal-Modus sorgt für komfortables Fahren. Allerdings kam es vereinzelt zu unerwarteten Notbremsungen, was eine zu empfindliche Verkehrsüberwachung andeutet. Auf kurvigen Landstraßen überzeugt der Gen-E mit seinem agilen Fahrverhalten und dem ähnlichen Fahrgefühl wie beim Verbrenner-Puma ST. Auf der Autobahn jedoch leidet die Reichweite und die Insonorierung ist verbesserungswürdig.

Ausstattung und preis - lohnt sich der kauf?

Der Ford Puma Gen-E ist in zwei Ausstattungslinien erhältlich: die Standard-Version (ab 33.990 €) mit 17-Zoll-Felgen, automatischer Beleuchtung und induktiver Ladestation, und die Premium-Version (ab 36.490 €) mit 18-Zoll-Felgen, Heckklappe mit Freihandsystem und Bang & Olufsen-Soundsystem. Dank des Umweltbonus, der bis zu 4.000 € betragen kann, ist der Gen-E durchaus eine attraktive Option. Ein kleiner Wermutstropfen ist der spiegelnde Bildschirm, der die Bedienung erschwert.