Kia Sportage vs. Nissan Qashqai: Welcher Hybrid-SUV eignet sich besser für den Alltag?

Das Segment der kompakten SUV bleibt ein hart umkämpfter Markt in Spanien. Ihre Kombination aus Platz, Vielseitigkeit, Technologie und Effizienz hat diese Fahrzeugtypen zur bevorzugten Wahl für Tausende von Fahrern gemacht, und die Integration von Elektromechaniken macht sie nur noch attraktiver.

Zwei etablierte Rivalen im Vergleich

Der Kia Sportage und der Nissan Qashqai messen sich seit Jahren in diesem Bereich und stehen sich nun erneut gegenüber. Beide bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Komfort, Ausstattung und Fahrverhalten, verfolgen aber unterschiedliche Philosophien bei der Elektrifizierung. Während das koreanische Modell eine deutlich breitere Palette bietet, mit Micro-Hybrid-, konventionellen Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen, konzentriert sich der japanische SUV auf Technologien mit Umweltplakette, einschließlich seines e-POWER-Systems, das ein Fahrerlebnis bietet, das dem eines Elektroautos sehr nahe kommt. Aber welcher ist als Hybrid-SUV für den täglichen und Familiengebrauch interessanter?

Abmessungen und Stauraum

Abmessungen und Stauraum

Beide sind typische Vertreter des Segment C SUV. Der Sportage ist 4,54 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,64 Meter hoch, mit einem Radstand von 2,68 Metern. Der Qashqai ist mit 4,42 Metern Länge, 1,83 Metern Breite und 1,62 Metern Höhe etwas kompakter, mit einem Radstand von 2,66 Metern. Diese Unterschiede zeigen sich im Kofferraumvolumen, wo der Sportage 526 Liter bietet, während der Qashqai mit 504 Litern auskommen muss. Bei umgeklappten Rücksitzen bleibt der Vorteil bestehen: sie erhöhen sich auf 1.715 bzw. 1.593 Liter.

Motorisierungen: Eine Frage der Vielfalt

Motorisierungen: Eine Frage der Vielfalt

In diesem Bereich bietet der Kia Sportage die größere Auswahl an Motorisierungen. Das liegt zum Teil daran, dass er sogar Verbrennungsversionen ohne Elektrifizierung hat, aber selbst wenn man diese auslässt, umfasst sein Angebot immer noch mehr Alternativen, und vor allem von unterschiedlichen Arten: Micro-Hybrid-Diesel, Hybrid-Elektro und Plug-in-Hybrid. Im Vergleich dazu setzt der Nissan Qashqai alles auf die Umweltplakette der Dirección General de Tráfico (DGT) mit zwei MHEV-Versionen und einem Hybrid-Elektro.

Beginnend mit dem Koreaner startet die elektrifizierte Palette mit einer Dieselmotorisierung mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Es handelt sich um den 1.6 CRDi-Motor mit 136 PS, der mit Schaltgetriebe und Frontantrieb kombiniert wird und einen durchschnittlichen Verbrauch von 5,1 l/100 km aufweist. Darüber befindet sich die selbstaufladende Hybridversion 1.6 HEV, die 239 PS leistet und ausschließlich mit Automatikgetriebe angeboten wird. Sie kann mit Frontantrieb, mit einem kombinierten Verbrauch von 5,5 l/100 km, oder mit Allradantrieb gewählt werden, dessen Wert auf 6,4 l/100 km steigt. An der Spitze des Angebots steht die Plug-in-Hybrid-Variante, die 245 PS leistet, ein Automatikgetriebe mit Allradantrieb kombiniert und bis zu 70 Kilometer im reinen Elektrobetrieb zurücklegen kann.

Der Qashqai wird ausschließlich mit elektrifizierten Versionen angeboten. Als Basis ist er mit zwei MHEV-Alternativen erhältlich, die auf dem gleichen 1,3-Liter-Vierzylindermotor mit unterschiedlichen Leistungswerten basieren. Der Einstiegsmodell leistet 140 PS und 240 Nm Drehmoment und verbraucht 6,3 l/100 km. Der stärkere Motor leistet 158 PS und 270 Nm Drehmoment, aber verbraucht weniger, mit einem Verbrauch von 6,2 l/100 km. Die dritte Alternative ist das e-POWER-System. Es wird als Hybrid bezeichnet, funktioniert aber tatsächlich eher wie ein Elektroauto mit Reichweitenerweiterung. Es verfügt über einen 158 PS starken Verbrennungsmotor, dessen einzige Aufgabe es ist, die Batterie zu versorgen, die wiederum den 190 PS starken Elektromotor mit Strom versorgt, der die Räder antreibt. Sein Verbrauch ist der sparsamste der Palette, mit nur.