Neue radarfallen-strategie der dgt: geschwindigkeitsüberwachung über 33 kilometer!

Die veränderte strategie der dgt

Die Dirección General de Tráfico (DGT) in Spanien setzt verstärkt auf eine neue Strategie zur Geschwindigkeitsüberwachung. Traditionelle, fest installierte Radaranlagen werden zunehmend durch Streckenradar ersetzt. Dies geschieht, da die Umgehung fester Radaranlagen durch Navigations-Apps wie Waze und kurzzeitiges Abbremsen allzu einfach ist. Die DGT möchte so die Verkehrssicherheit effektiver gewährleisten und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen verbessern.

Streckenradar: wie funktioniert’s?

Streckenradar: wie funktioniert’s?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Radaranlagen, die die Geschwindigkeit an einem einzelnen Punkt messen, berechnet das Streckenradar die durchschnittliche Geschwindigkeit, mit der ein Fahrzeug einen bestimmten Abschnitt der Strecke zurücklegt. Es gibt zwei Messpunkte an beiden Enden des Abschnitts. Überschreitet der Fahrer die zulässige Durchschnittsgeschwindigkeit, wird eine Strafe verhängt. Ein kurzzeitiges Beschleunigen über die zulässige Geschwindigkeit ist möglich, solange die Durchschnittsgeschwindigkeit im zulässigen Rahmen bleibt.

Das längste streckenradar spaniens in palencia

Das längste streckenradar spaniens in palencia

Die Provinz Palencia beherbergt derzeit das längste Streckenradar Spaniens mit einer Länge von beeindruckenden 33 Kilometern. Es befindet sich auf der CL-615 zwischen den Kilometern 34,61 und 67,51. Dieser Abschnitt hat sich als besonders problematischer erwiesen, da seit Inbetriebnahme des Radars bereits 12.000 Bußgelder verhängt wurden. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dieser Strecke beträgt 90 km/h.

Die mathematik hinter der geschwindigkeitsüberwachung

Die mathematik hinter der geschwindigkeitsüberwachung

Das System der DGT basiert auf einer einfachen mathematischen Formel. Die Berechnung der zulässigen Zeit für die Strecke erfolgt nach der Formel: Zeit = Strecke / Geschwindigkeit. Auf einer Strecke von 34,61 Kilometern bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h ergibt sich eine zulässige Fahrzeit von 0,3845 Stunden, also etwa 23,07 Minuten. Die DGT berücksichtigt dabei einen Toleranzbereich von 3% bis 5% (bei festen Radaranlagen) oder 5% bis 7% (bei mobilen Radaranlagen), um Messfehler zu berücksichtigen.

Konsequenzen für autofahrer

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Streckenradar nicht durch kurzzeitiges Abbremsen vor dem eigentlichen Messpunkt ausgetrickst werden kann. Die Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit macht dies unmöglich. Autofahrer sollten daher über die gesamte Strecke die zulässige Geschwindigkeit einhalten, um eine Bußgeldvermeidung sicherzustellen. Die DGT empfiehlt, die Strecke im Blick zu behalten und die Geschwindigkeit entsprechend anzupassen.

Neue warnsysteme auf valencianischen straßen

Neben dem Streckenradar in Palencia gibt es auch neue Entwicklungen in der Verkehrstechnik. In der Region Valencia werden Warnsysteme für Wildwechsel, insbesondere für Wildschweine, installiert. Diese Systeme nutzen Leuchtsignale, um Fahrer auf die potentielle Gefahr aufmerksam zu machen. Zusätzlich werden auch Streckenradar-Systeme in anderen Regionen Spaniens eingeführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen zu verbessern.