Porsche 911 gt3 touring: clarkson findet die perfektion!

Es ist ein seltenes Ereignis, wenn ein Autojournalist so enthusiastisch wie Jeremy Clarkson über ein Fahrzeug schwärmt, dass er es gar als nahezu perfekt bezeichnet. Doch genau das ist mit dem Porsche 911 GT3 Touring geschehen – ein Sportwagen, der selbst den notorischen Kritiker überzeugt hat. Ein Triumph für die Ingenieurskunst und eine Hommage an die reinen Fahrgefühle.

Der gt3 touring: mehr als nur ein kosmetisches update

Der 911 GT3 Touring ist keine reine Schönheitsoperation. Er basiert zwar auf dem extrem agilen GT3, verzichtet aber auf den auffälligen Heckflügel, der den Standard-GT3 auszeichnet. Stattdessen präsentiert er sich mit einer dezenten Eleganz, die den Blick auf die technische Brillanz des Fahrzeugs lenkt. Clarkson, der normalerweise wenig für übertriebene Optik übrig hat, scheint diese Zurückhaltung geradezu zu schätzen. Er beschreibt ihn treffend als „ein GT3 für diejenigen, die keinen GT3 wollen“ – eine Aussage, die die Philosophie hinter diesem Modell perfekt einfängt.

Doch die subtilen Änderungen am Äußeren trüben nicht die außergewöhnliche Leistung. Unter der Haube schlummert ein 4.0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, der eine beeindruckende Leistung freisetzt. Das Ergebnis ist ein Sportwagen, der sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Landstraße für atemberaubende Fahrleistungen sorgt.

Clarkson: „ein auto für eine verlorene welt“

Clarkson: „ein auto für eine verlorene welt“

Was Clarkson am GT3 Touring besonders anspricht, ist das unverfälschte Fahrerlebnis. Er spricht von einer Zeit, in der Autos noch „einfach brillant“ waren, ohne den ganzen technischen Ballast und die übertriebenen „Anti-Auto-Unsinn“. Der GT3 Touring scheint diese Ideale zu verkörpern. Er verfügt zwar über elektronische Helferlein, doch diese sind „wie eine Schande verborgen“, so Clarkson. Sie dienen lediglich dazu, die Fahrdynamik zu optimieren, ohne den Fahrer von der Kontrolle zu befreien. „Es ist, als hätte Porsche ein Auto für eine Welt entworfen, die es nicht mehr gibt“, so der Journalist.

Die Lenkung wird von Clarkson als „perfekt“ bezeichnet, und das Getriebe arbeitet so sanft, dass man „fast jeden Gang bewundert“. Die Leistung ist „mehr als ausreichend“, und der GT3 Touring bietet ein Fahrerlebnis, das er als „den besten Sportwagen, den er je gefahren ist“ beschreibt. Ein Lob, das seinesgleichen sucht.

Kritikpunkte: schaltgetriebe und reifenlärm

Kritikpunkte: schaltgetriebe und reifenlärm

Selbst bei einem so herausragenden Sportwagen wie dem GT3 Touring entdeckt Clarkson kleine Schwächen. Er bemängelt die Schaltgetriebe, die bei langsamer Fahrt „ridiculously leicht absterben“ können. Außerdem stört ihn der Reifenlärm, der ihn sogar davon abhält, Gespräche zu führen. Doch diese Kleinigkeiten schmälern nicht das Gesamtbild.

Mit einem Preis von 158.200 Pfund in Großbritannien (umgerechnet etwa 185.400 Euro) für das Basismodell und 203.700 Pfund (236.200 Euro) für das Testfahrzeug mit Zusatzausstattung, ist der GT3 Touring kein Schnäppchen. Doch Clarkson hält den Preis für angemessen, insbesondere wenn man bedenkt, „wie die Welt hätte sein können, wenn sie nicht von Sozialisten und inkompetenten Politikern regiert würde“.

Der Porsche 911 GT3 Touring ist mehr als nur ein Auto. Er ist eine Hommage an die Tradition, eine Feier der reinen Fahrfreude und ein Beweis dafür, dass es sich lohnt, sich gegen den Strom zu stellen. Ein Auto für Puristen – und für alle, die das ultimative Fahrerlebnis suchen.